Staubsauger Test 2017 – Das sollten Sie vor dem Kauf wissen!

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aktualisiert am 01.05.2017 @ 15:08

Der Staubsauger darf in keinem Haushalt fehlen. Nur mit diesem Alltagshelfer ist es möglich, die eigene Wohnung hygienisch zu säubern.

Beim Kauf sollten jedoch einige Punkte beachtet werden, sodass ein funktionales Gerät erhalten wird, das auch den eigenen Ansprüchen entspricht. Da die Auswahl groß ist, finden Sie auf dieser Seite die besten Staubsauger im Test.

Staubsauger Test 2017 - Die wichtigsten Informationen

Siemens VS06B112A - Der Bestseller

Der Siemens VS06B112A Bodenstaubsauger ist aktuell der Bestseller unter den Staubsaugern.

Kein Wunder bei dem doch geringen Preis. Außerdem wertet der Sauger mit einem sehr einfachen Handling auf.

Geeignet ist das Gerät eher für den privaten Gebrauch.

Siemens-VS06B112A-Bodenstaubsauger-synchropower-EEK-B-topseller

Welche verschiedenen Staubsauger gibt es?

Der Markt der Staubsauger ist enorm groß. Die zahlreichen Hersteller haben unterschiedlichen Artikel im Angebot, die allesamt mit verschiedenen Funktionen und Einsatzgebieten daherkommen.

Im folgenden Abschnitt wird ein Überblick über die gängigsten Modelle erhalten, sodass ein jeder schnell zum passenden Staubsauger gelangen kann.

Beutelstaubsauger

Der Vorteil eines Beutelstaubsaugers ist neben einer idealen Hygiene auch die simple Wartung. Sollte der Auffangbeutel einmal den maximalen Füllstand erreicht haben, so kann dieser durch einen schnellen Handgriff entfernt werden.

Siemens VS06B112A Staubsauger mit Beutel

Dabei entsteht kaum Schmutz in der Wohnung, auch kann der Beutel einfach im Hausmüll entsorgt werden.

Die Vorzüge eines Beutelstaubsaugers sind zwar groß, dennoch muss der Anwender hier auch mit kleinen Nachteilen leben können.

Unter anderem gilt es dabei die laufenden Kosten zu nennen. So bleibt der Kauf neuer Beutel nicht aus, je nach Hersteller können diese mit hohen Preisen zu Buche schlagen.

Des Weiteren kann bei Staubsaugern mit Beuteln die Saugleistung je nach Füllstand des Auffangbehälters variieren.

Da die Abluft direkt durch den Beutel geführt wird, nimmt die Saugkraft bei gefüllten Behältern ab.

Vorteile

  • So gut wie keine Wartung
  • Optimale Hygiene
  • Auch für Allergiker geeignet

Nachteile

  • Kosten für neue Beutel
  • Saugleistung kann bei vollen Beuteln nachlassen

Beutellose Staubsauger

Staubsauger ohne Beutel sind derzeit im Trend. Dies liegt wohl vor allem an den geringen Anschaffungs- und Folgekosten.

beutelloser Staubsauger Dyson DC33c Origin

Der Schmutz wird bei diesen Modellen in einem kleinen Plastikfach aufgefangen, sodass auf den Kauf von Beuteln verzichtet werden kann.

Sollte dieser Auffangbehälter einmal gefüllt sein, so muss dieser einfach aus dem Gerät genommen werden, der Schmutz kann im Hausmüll entsorgt werden.

Da der Auffangbehälter die Abluft nicht von Feinstaub oder Milben entfernt, kommt bei einem beutellosen Staubsauger zudem ein Filter zum Einsatz.

Dieses Bauteil ist bei günstigen Modellen meist nicht ausreichend qualitativ, hochwertige Artikel versprechen aber dieselben Reinigungseigenschaften wie ein herkömmlicher Beutelstaubsauger.

Die Vorteile eines Staubsaugers ohne Beutel sind nicht nur die geringen Kosten, sondern auch der minimale Reinigungsaufwand.

Beim Entnehmen des Behälters wird stets der eingesaugte Staub aufgewirbelt, im Inneren der Wohnung kann der Boden beim Entleeren verschmutzt werden.

Vorteile

  • geringe Kosten
  • kaum Reinigung nötig

Nachteile

  • den Staubbehälter am besten im Freien ausleeren
  • günstige Modelle haben meist keinen guten Filter

Akku Staubsauger

Seit einiger Zeit sind Staubsauger am Markt zu erhalten, die ohne Netzanschluss daherkommen. Die Energie kommt hier aus einem kraftvollen Akku, der den Vakuummotor mit Strom versorgt.

Staubsauger mit Akku

Dies hat den großen Vorteil, dass kein störendes Kabel mehr mitgeführt werden muss. In großen Wohnungen bleibt zudem das Umstecken des Steckers aus. Somit sorgt ein akkubetriebener Staubsauger für eine maximale Flexibilität.

Nach der Arbeit muss ein solches Modell einfach an der Steckdose aufgeladen werden, nach wenigen Stunden ist der Akku wieder mit Strom versorgt und einsatzbereit.

Wer sich für einen Akkustaubsauger interessiert, der sollte sich stets die geringe Laufzeit vor Augen führen.

Da ein solches Arbeitsgerät einen sehr hohen Energiebedarf hat, ist eine Akkuladung meist für rund 30 Minuten Arbeit ausreichend.

Vor allem bei großen Bodenflächen kann es vorkommen, dass eine Ladepause eingelegt werden muss.

Auch gilt es zu wissen, dass die Saugleistung eines Gerätes mit Batterie meist vergleichsweise gering ist. Dies ist vor allem auf den hohen Stromverbrauch des Vakuummotors zurückzuführen.

Die meisten Akkusauger sind Schwächlinge vor allem auf Teppich. Wenn dort geradem mal 20 Prozent aufgenommen werden, ist das mehr als dürftig, weil sie an tief sitzenden Staub im Teppich nicht herankommen.​

Die Hersteller ermöglichen durch eine geringere Leistung längere Akkulaufzeiten.

Vorteile

  • kein Kabel das stört
  • Steckdosen werden während der Reinigung nicht benötigt
  • maximale Bewegungsfreiheit

Nachteile

  • Akku hält nicht lang
  • Saugleistung ist nicht so hoch wie bei Geräten mit Kabel

Staubsauger Roboter

Staubsaugerroboter erledigen die alltägliche Reinigungsarbeit vollautomatisch, für manche mag das wie in einem Sience-Fiction-Film klingen.

Diese kleinen Alltagshelfer sind aber schon längst Realität, seit einigen Jahren sind Saugroboter zu erhalten.

Dirt Devil M607 Staubsauger Roboter

In der letzten Zeit erweiterten immer mehr Hersteller ihr Sortiment mit den kleinen Robotern, auch die verbaute Technik wird stets weiterentwickelt.

Aus diesem Grund werden heutzutage Geräte erhalten, die nicht nur mit einer ausreichenden Saugleistung aufwarten können, sondern auch mit einem durchdachten Orientierungssinn.

Dank dem Einsatz von Kameras und Infrarotsensoren finden die Saugroboter ihren Weg in der Wohnung, selbst Treppenabstiege werden dank Abstandsmessern erkannt.

Die Vorteile eines automatisch agierenden Staubsaugers liegen auf der Hand. So entfällt für den Besitzer hiermit jegliche Reinigungsarbeit, selbst das Leeren des Auffangbehälters wird bei hochwertigen Maschinen von selbst durchgeführt.

Einziger Nachteil dieser Geräte ist der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis. Hochwertige Modelle starten bei rund 300 Euro. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der gesparte Arbeitsaufwand diese Kosten rechtfertigen kann.​

Vorteile

  • die Reinigung erledigt komplett der Roboter
  • bei hochwertigen Geräten wird der Staubbehälter selbstständig geleert
  • durch Sensoren findet sich der Roboter von allein zurecht

Nachteile

  • recht hoher Anschaffungspreis

Hier entlang zu den besten Staubsauger Robotern


Wofür werden Staubsauger eingesetzt?

Dennoch sind auch Modelle zu erhalten, die mit ganz besonderen Einsatzgebieten daherkommen. Im folgenden Abschnitt finden sich spezielle Staubsauger, die den Alltag erheblich vereinfachen können.

Die oben beschriebenen Staubsauger sind allesamt für das Reinigen des Bodens gedacht. Hier wird unter anderem unter Parkett- und Teppichsaugern unterschieden.

Fenstersauger

Ein Fenstersauger ist vor allem für Häuser mit großen Glasfronten zu empfehlen. Dank einem derartigen Gerät geht das Fensterputzen streifenfrei und kinderleicht von der Hand.

Nachdem die zu reinigende Fläche mit einem Tuch und Reinigungsflüssigkeit bearbeitet wurde, dient ein Fenstersauger zur Trocknung des Glases. Dies gelingt mittels einer breiten Saugdüse, die auf die Fensteroberfläche aufgesetzt wird.

Das Schmutzwasser wird nun in das Innere des Gerätes eingesaugt, eine trockene Fläche völlig ohne unansehnlichen Schlieren ist das Ergebnis. Einzig in den Ecken muss teils mit einem Lumpen nachgearbeitet werden.

Dies liegt an der Form eines Fenstersaugers, enge Stellen können hiermit nicht immer erreicht werden.

Neben dem Vorteil der schlierenfreien Reinigung bringt ein Fenstersauger auch einen kleinen Kritikpunkt mit sich. So handelt es sich dabei meist um ein Handgerät, das mit einem Akku ausgestattet ist.

Dieser ist bei hochwertigen Modellen für Reinigungseinheiten von maximal 30 Minuten ausreichend, dann muss die Batterie wieder aufgeladen werden.

Abhilfe kann hier jedoch ein Ersatzakku schaffen, dank einem solchen Zubehörteil werden Ladezeiten effektiv überbrückt.


Handstaubsauger

Teils ist es notwendig, nur kleine Flächen von Staub zu befreien. Hierbei kann es sich etwa um Fenstersimse, Tische und Stühle, Ablagen oder Schrankinnenseiten handeln.

Oft bietet ein herkömmlicher Beutelstaubsauger ein unzureichendes Handling, vor allem an engen Stellen ist die Bedienung nur schwer möglich. In diesem Fällen ist ein Handstaubsauger wesentlich besser geeignet.

Ein solches Produkt lässt sich bequem mit einer Hand halten, das Gewicht fällt mit rund 2 Kilogramm angenehm gering aus. Auch das Handling weiß zu überzeugen, oft kommt hier ein praktischer Pistolengriff zum Einsatz.

Dank diesem lässt sich der Vakuummotor schnell mit einer Hand starten und ausschalten.

Die meisten Handsauger kommen mit einem Filter im Inneren daher. Dieser filtert den Staub effektiv aus der Abluft, sodass ein solches Gerät auch ideal für Allergiker geeignet ist.

Um für den nötigen Strom zu sorgen, verbauen die Hersteller einen leistungsstarken Akku in der Innenseite des Saugers.

Die Kapazität reicht dabei meist für Reinigungseinheiten von bis zu 60 Minuten aus, schließlich wird hier ein vergleichsweise leistungsschwacher Vakuummotor angetrieben.


Zentralstaubsauger

Die Zentralstaubsauger sind vor allem in skandinavischen Ländern und in Amerika vertreten. Derartige Sauger werden beim Hausbau integriert, in jedem Raum befindet sich eine kleine Öffnung in der Wand.

Diese Öffnungen führen zu einem Vakuummotor, der meist im Keller oder im Außenbereich angebracht wird. Die Reinigung gelingt hierbei einfach mit einem Besen, der Staub wird zu der kleinen Wandöffnung gekehrt.

Nun muss nur noch ein Schalter umgelegt werden, schon wird der Schmutz eingesaugt. Der gesammelte Schmutz wird meist direkt in einen großen Eimer abgegeben.

Der große Vorteil eines solchen Reinigungssystems ist die hohe Sauberkeit. Hier wird die Abluft meist direkt nach außen geleitet, sodass auch Allergiker auf keine Probleme stoßen.

Des Weiteren ist der Wartungsaufwand enorm gering, erst wenn der große Auffangbehälter gefüllt ist, muss dieser in den Hausmüll entleert werden.

Einzig großer Nachteil sind die hohen Installationskosten. Auch kann ein solches System nicht einfach nachgerüstet werden, in der Regel muss die Montage schon beim Hausbau geplant und durchgeführt werden.

Nach einiger Zeit kann sich ein Zentralstaubsauger aber dennoch lohnen, schließlich entstehen hier keine Folgekosten, auch die Haltbarkeit beträgt viele Jahrzehnte.


Industriestaubsauger

Noch vor wenigen Jahren fanden Industriestaubsauger nur in Fabriken und Werkstätten ihre Verwendung. Heute erobern die multifunktionalen Helfer immer mehr Privathaushalte, viele möchten die Vorzüge dieser Modelle nicht mehr missen.

So ist es mit den meisten Industriestaubsaugern möglich, neben Staub und Schmutz auch Wasser einzusaugen. Dies wird durch feuchtigkeitsresistente Bauteile ermöglicht, auch der Filter besteht aus einem geeigneten Material.

Der Schmutz wird dabei stets in einen großen Auffangbehälter abgegeben, auf teure Beutel wird hier verzichtet. Ebenso kann die Saugleistung bei einem Industriesauger überzeugen.

Da diese Modelle für den professionellen Einsatz geschaffen wurden, sind hiermit auch große Schmutzmengen in geringer Zeit zu entfernen.

Der Nachteil ist dabei meist die Lautstärke, diese liegt stets auf einem sehr hohen Niveau als ein herkömmlicher Staubsauger.

Vor allem in einer Mietwohnung kann dies zu Ärger führen. Des Weiteren ist das Design etwas ungewöhnlich und kann nicht mit einem herkömmlichen Modell mithalten.

Welcher Staubsauger ist für mich geeignet?

Für die meisten privaten Anwender ist ein herkömmlicher Bodenstaubsauger vollends ausreichend. Ob dabei, wie in diesem Staubsauger Test beschrieben, auf einen Beutelstaubsauger oder auf ein beutelloses Modell gesetzt wird, ist meist Geschmackssache.

Neben dem herkömmlichen Staubsauger fällt derzeit immer öfter die Wahl auf einen Saugroboter. Da die Technik dieser Geräte in den letzten Jahren erheblich verbessert wurde, ist auch hiermit eine gelungene Reinigung möglich. Für die meisten Anwender sind die Mehrkosten bezüglich der Arbeitserleichterung angemessen.

Spezielle Staubsauger wie Fenstersauger oder Industriestaubsauger sind nur für besondere Einsatzgebiete notwendig.

Hier muss jeder für sich entscheiden, ob sich die Anschaffung auch wirklich lohnt. So ist etwa der Kauf eines Fenstersaugers erst dann rentabel, wenn wirklich sehr große Fensterflächen zu reinigen sind.


Was sollte beim Kauf eines Staubsaugers beachtet werden?

Wer sich für den Kauf eines Staubsaugers entscheidet, der muss auf die unterschiedlichsten Eigenschaften und Daten achten.

Nur wenn dies der Fall ist, wird auch ein Gerät erhalten, das den eigenen Wünschen entspricht und eine hohe Funktionalität aufweist.

Welche Punkte vor dem Erwerb überprüft werden sollten, das wird in den folgenden Abschnitten, dieses Staubsauger Test, erfahren.

Die Saugleistung

Nahezu alle Hersteller versuchen den Käufer durch hohe Wattzahlen zu blenden. Diese Daten beziehen sich jedoch einzig auf die Leistung des Vakuummotors, sie geben keine Auskunft auf die eigentliche Saugkraft.

Wie kraftvoll der Staubsauger arbeitet, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Unter anderem ist das Filtersystem ausschlaggebend, oft geht hier ein großer Teil der Leistung verloren. Des Weiteren ist auch die Rohrführung ein wichtiger Punkt.

Ist diese durchdacht gestaltet, so gelingt das Staubsaugen nahezu verlustfrei.

Nachdem sich der Käufer eines Staubsaugers nicht ausschließlich auf die Wattleistung des Motors verlassen sollte, empfiehlt es sich, das Produkt in einem Geschäft zu testen.

Grundsätzlich ist jedoch von jedem Markengerät davon auszugehen, dass eine ausreichende Saugkraft gegeben ist.

Um für eine maximale Flexibilität zu sorgen, sollte ein Staubsauger zudem mit einer einstellbaren Motorleistung daherkommen.

Mit diesem Feature liegt die Saugleistung in der Hand des Anwenders. Hiermit können starke Verschmutzungen besonders schnell entfernt werden, bei leichter Verschmutzung lässt sich mit einer geringeren Leistungsstufe Strom sparen.

Der verbaute Filter

Vor allem bei günstigen Staubsaugern gilt es auf die verwendeten Filter zu achten. Diese Einheit ist notwendig, sodass die Abluft gereinigt wird.

Ohne einem Filter würden die meisten Staub- und Schmutzpartikel einfach wieder in die Abluft abgegeben werden. Als Faustregel gilt hier, dass der Filter eines Saugers mindestens zwei Lagen aufweisen sollte.

Sollten Allergiker im Haushalt wohnen, so gilt auf weitere Punkte zu achten. In diesem Fall empfehlen sich sogenannte HEPA-Filter.

Diese Produkte versprechen ein besonders effektives Filtern der Abluft, neben Feinstaub werden hiermit auch Viren, Milben und Schwebstoffe aufgenommen.

Mit diesen Eigenschaften schaffen es HEPA-Filter, die Abluft zu fast 100 % von Allergieauslösern und Stäuben zu befreien. Für Allergiker ist dies ein willkommener Pluspunkt.

In diesem Video wird gezeigt wie der HEPA Filter gereinigt wird.

Für Raucher und Besitzer von Haustieren ist darauf zu achten, dass der verbaute Filter im Staubsauger über einen Aktivkohlefilter verfügt.

Ein solches Bauteil hat die Eigenschaft, Gerüche zu binden. Der Gestank nach Rauch kann also effektiv entfernt werden.

Die einfache Handhabung

Mit der wichtigste Punkt für die meisten Hausfrauen ist die einfache Bedienung eines Staubsaugers. Hierbei sind die unterschiedlichsten Eigenschaften zu beachten, unter anderem die Länge des Kabels.

Hierbei gilt natürlich, dass eine größere Länge stets besser ist. Ausreichend für die meisten Haushalte sind Kabel mit 10 Metern, hiermit werden auch die Ecken großer Räume ohne ein lästiges Umstecken erreicht.

Ein weiterer Punkt ist die Ausführung des Saugrohrs. Hier bietet sich vor allem ein Teleskopsaugrohr an. Dank einem solchen Modell hat der Anwender die Möglichkeit, die Länge des Rohres zu verändern.

Während der Arbeit mit einem Staubsauger sollte der Anwender stets in einer aufrechten Position stehen können, andernfalls drohen Rückenschmerzen. Ein weiteres Plus an Komfort sind Bedienelemente am Staubsaugerrohrgriff.

So kann hier sowohl der Motor gestartet und ausgeschaltet werden, als auch die Leistung variiert werden. Durch dieses Highlight entfällt das Herunterbeugen zum Staubsaugergehäuse, die Bedienung wird erheblich erleichtert.

Neben einem ergonomisch geformten Tragegriff sollte vor dem Kauf eines Staubsaugers auch das Gesamtgewicht beachtet werden. Modelle bis 7 Kilogramm sind von jedermann recht einfach zu tragen, was im Alltag immer wieder vorkommt.

So muss während der Reinigung der Staubsauger etwa über Türschwellen gehoben werden, auch Treppen sollten sich einfach bewältigen lassen. Ein geringes Gewicht bietet hier einen hohen Komfort, die Reinigung wird erheblich vereinfacht. Dies gilt übrigens auch für die Ausführung der Rollen.

Diese sollten einen ausreichenden Durchmesser aufweisen, sodass etwa Teppichkanten spielend bewältigt werden können. Auch eine leichtgängige Rolleigenschaft ist von Vorteil, damit das Hinterherziehen einfach von der Hand geht.

Lautstärke und Stromverbrauch

Der Mythos Staubsauger mit hohen Wattzahlen saugen am besten, ist vorbei. Die EU Kommission hat die Märchen abgeschafft.

Die Stromfresser dürfen seit letztem September nur noch 1.600 Watt aus der Steckdose ziehen ab September 2017 nur noch 900 Watt.

​Die Sauger leisten trotzdem ihre Arbeit. Keiner muss sich um die Sauberkeit seiner Teppiche oder Dielenböden oder seines Parketts sorgen.

Wenn der Sauger und die Düse abgestimmt sind aufeinander, sorgt auch die geringere Leistung für einen sauberen Boden.

​Beim Test der Stiftung Warentest mit Beutelsaugern schnitten sieben mit gut ab, alle unter 900 Watt. Sie überzeugen auch auf Hartboden und auf Ritzenböden wie Dielen und auf glattem Parkett sowie auf Polstern bei der Faseraufnahme.

Die Sauger sind vergleichsweise leise und recht manövrierfähig. Die besten kosten knapp unter 300 Euro, wobei der Preis nichts über die Leistung aussagt.

Allerdings bieten Sauger unter 100 Euro meist eine geringe Reinigungskraft, dafür viel Lärm und schlechte Filterwirkung.​

In einer Mietwohnung kann ein zu lauter Staubsauger schnell für Ärger sorgen. Doch auch im eigenen Haus ist es von Vorteil, wenn die Arbeitsweise eines Saugers möglichst leise ist, sodass der Boden auch früh am Morgen gereinigt werden kann.

Die meisten Hersteller geben die Lautstärke des Staubsaugers auf dem Datenblatt an, hier sollte der Wert 75 Dezibel nicht überschreiten.

Werden diese Eigenschaften von einem Staubsauger erreicht, so ist auch ein Gespräch während des Staubsaugens möglich, der Lärm fällt nicht zu laut aus.

Ein weiterer Punkt ist der Stromverbrauch. Dieser Punkt wird oft unterschätzt, wird jedoch der gesamte Strombedarf eines Staubsaugers über ein Jahr berechnet, so entstehen hier recht hohe Kosten.

Damit ein Produkt erhalten wird, das über eine sparsame und ressourcenschonende Arbeitsweise verfügt, gilt es beim Kauf die Energieeffizienzklasse zu beachten.

Grundsätzlich gilt, dass Geräte ab der A Klasse gut geeignet sind, die sparsamsten Modelle kommen dagegen mit der A+++ Zertifizierung daher.

Die Energieklassen auf dem Label

​Bei der Energie spart ein A-Gerät gegen der B-Klasse gerade mal 6 Kilowattstunden im Jahr, das sind keine 2 Euro. Wenn man das aber auf 200 Millionen Haushalte hochrechnet, könnte man damit eine halbe Million Haushalte versorgen.

​Das EU-Label zeigt bei Staubsaugern neben der Energienutzung auch Reinigungsklassen an. Diese decken sich aber nicht immer mit den Testergebnissen. Das kommt von den unterschiedlichen Testmethoden.

Die Prüfungen für das Label sind oft praxisfern. Die Unternehmen nutzen die Spielräume in der EU-Verordnung. Jeder prüft in Eigenregie. So kommt es vor, dass Geräte der Klasse B besser reinigen als solcher der Klasse A.

Die Filterwirkung auf dem Label deckt mit den Testergebnissen. Die A-Sauger in den Tests haben den eingesaugten Staub auch am besten behalten.

Wichtig ist das vor allem für Allergiker. Die Modelle verfügen über einen Hepa-Abluftfilter, der auch winzigste Staubteilchen filtert (High Efficiency Particulate Filter).​

Der Lieferumfang

Wer sich einen Staubsauger anschafft, der möchte bestenfalls ein stimmiges Gesamtpaket erhalten. Im Lieferumfang sollten vor allem unterschiedliche Düsen und Aufsätze vorhanden sein.

So sollte der Hersteller sowohl eine Düse für die Reinigung von Parkett und anderen glatten Böden als auch einen Aufsatz für Teppichböden mitliefern.

Manch ein Produzent integriert diese beiden Funktionen sogar in einer einzigen Düse, das Umschalten gelingt durch einen einfachen Schalter.

Bei den Aufsätzen sollten unterschiedliche Formen und Größen erhalten sein. Dies vereinfacht etwa die Reinigung des Sofas oder auch des Autos.

Die Kosten

Bei den Kosten unterscheiden sich die unterschiedlichen Staubsauger enorm. Es sind sowohl Modelle ab 30 Euro als auch für 700 Euro zu erhalten, in unserem Staubsauger Test 2016 / 2017 sind die meisten dieser Modelle enthalten.

Die meisten Nutzer stehen nun vor der Frage, für welche Anschaffungspreise eine ansprechende Qualität erhalten wird. Bei Modellen für den privaten Einsatz gilt dabei als Faustregel, dass Modelle ab 100 Euro eine gute Funktion und Qualität bieten.

Bei Geräten für mehr als 250 Euro handelt es sich meist um Staubsauger, die mit ganz besonderen Eigenschaften aufwarten. So kann hier etwa eine Wischfunktion integriert sein.

Neben dem Anschaffungspreis müssen bei den Staubsaugern auch stets die Folgekosten beachtet werden. Bei einem beutellosen Modell entstehen keine weiteren Kosten, ein herkömmlicher Beutelstaubsauger bringt aber einen gewissen Verschleiß mit sich.

Oft sind die Preise für neue Staubsaugerbeutel sehr hoch, im Laufe eines Jahres können hier hohe Kosten entstehen.

Aus diesem Grund sollten sich die Käufer eines Staubsaugers im Vorfeld über die Preise der Beutel informieren, sodass hierbei böse Überraschungen ausbleiben.


Die Hersteller von Staubsaugern

Der Markt der Staubsauger befindet sich in einem wahren Boom. Vor allem die Geräte aus Fernost erleben derzeit einen wahren Aufschwung, teils kommen diese jedoch in einer unzureichenden Qualität daher.

Damit ein wirklich gelungener Staubsauger erhalten wird, sollte stets zu einem Gerät einer etablierten Marke gegriffen werden. Welche Hersteller hochwertige und qualitative Modelle im Angebot haben, wird im folgenden Abschnitt erfahren.

Miele im Staubsauger Test 2016 / 2017 – Qualität aus Deutschland

Der Qualitätshersteller Miele aus Gütersloh besteht seit dem Jahr 1899 und bietet die unterschiedlichsten Haushaltsgeräte zum Kauf an. Neben Waschmaschinen und Küchengeräten sind hier auch hochwertige Staubsauger zu erhalten, die mit besonderen Innovationen überzeugen können.

Ein wichtiger Bereich, der für den Erfolg der aktuellen Staubsauger von Miele verantwortlich ist, sind die Griffe der Geräte. In diesen wurden vom deutschen Hersteller die wichtigsten Bedienelemente integriert, sodass der Anwender keine Einstellungen am Gehäuse des Staubsaugers vornehmen muss.

Diese bequeme Bedienbarkeit ist jedoch nicht der einzige Grund für die enorme Beliebtheit der Geräte aus Gütersloh. Auch die hohe Gesamtqualität weiß hier zu überzeugen. Alle Modelle gefallen mit einer ansprechenden Verarbeitung, sodass auch für eine lange Haltbarkeit gesorgt ist.

Neben Beutelstaubsaugern bietet Miele auch spezielle Teppichsauger und Staubsaugroboter zum Kauf an. Letztere werden mit Kameras und zahlreichen Sensoren ausgestattet, sodass eine effektive Reinigung möglich ist.

Hier geht es zu den besten Miele Staubsaugern​


Dyson – hochmoderne Staubsauger

Das Unternehmen Dyson wurde im Jahr 1993 gegründet und stellt rund 2400 Mitarbeiter an. Der Hersteller aus Großbritannien bietet verschiedene Produkte für private und gewerbliche Kunden an, unter anderem moderne Ventilatoren und Luftbefeuchter. Der größte Absatz wird bei Dyson jedoch mit dem Verkauf von Staubsaugern gemacht, die mit besonders hochwertigen Eigenschaften aufwarten.

So werden bei den Staubsaugern aus England zylinderförmige Filter eingebaut. Diese kommen mit idealen Filtereigenschaften daher, der Hersteller verspricht, dass 99,99 % der Stäube und Allergene aus der Abluft entfernt werden.

Des Weiteren kann bei den Geräten auch die Saugleistung überzeugen, Dyson verbaut ausreichend kraftvolle Vakuummotoren, sodass die Reinigung spielend von der Hand geht. Neben netzbetriebenen Bodensaugern hat das Unternehmen auch Handgeräte mit Akkubetrieb im Sortiment.

Jedes Modell kann dabei mit einer hochwertigen Verarbeitung glänzen, das Design der Staubsauger wirkt modern und futuristisch.

Hier geht es zu den besten Dyson Staubsaugern​


Siemens – Technologie des deutschen Klassikers

Siemens ist einer der größten deutschen Technologiekonzerne. Das Unternehmen aus München und Berlin ist seit dem Jahr 1847 am Markt vertreten und beschäftigt derzeit rund 348000 Mitarbeiter.

Die Produktpalette des Herstellers ist dabei enorm umfangreich, neben Zügen werden von Siemens etwa auch Rasierer hergestellt. Ein wichtiger Punk sind auch die Staubsauger der deutschen Firma. Hier sind sowohl klassische Bodenstaubsauger als auch Handgeräte mit Akkubetrieb zu erhalten.

Die Geräte des Herstellers Siemens überzeugen vor allem mit einem praktischen Beutelsystem. So gelingt der Austausch hier besonders schnell und einfach. Auch bei den Filtern setzt das Unternehmen auf hochwertige Produkte, sodass die Abluft unter anderem auch von Teerpartikeln befreit wird.

Dass die Verarbeitung und Haltbarkeit der Staubsauger auf einem hohen Niveau liegt, dies wird an der Garantie klar. So erhalten die Käufer eines Modells von Siemens 6 Jahre Garantie auf den Staubsaugermotor.

Hier geht es zu den besten Siemens Staubsaugern​


Bosch – ein vielfältiges Unternehmen

Der Hersteller Bosch besteht seit dem Jahr 1886 und findet seinen Firmensitz in Gerlingen. Mit rund 375000 Mitarbeiter produziert das Unternehmen neben Haushaltsgeräten auch verschiedene Erzeugnisse für die Industrie und den Fahrzeugbau.

Ein Bereich der Haushaltsgeräte umfasst auch die Fertigung von hochwertigen Staubsaugern. Diese gelten seit Jahren als besonders wertig und funktional, doch auch die verwendeten Techniken können gefallen.

Besonders beliebt sind die beutellosen Staubsauger von Bosch. Hier kann der Hersteller leise und saugstarke Modelle anbieten, zugleich ist die Abluft ideal gefiltert. Neben derartigen Bodensaugern sind auch Handmodelle und akkubetriebene Geräte zu erhalten, die allesamt mit einer ansprechenden Qualität daherkommen.

Hier geht es zu den besten Bosch Staubsaugern​


AEG – weltweit erfolgreich

Der deutsche Hersteller AEG gilt als einer der führenden Elektrokonzerne weltweit. Dementsprechend groß ist auch die Mitarbeiterzahl, derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 11000 Menschen.

Die seit dem Jahr 1996 bestehende Firma mit Sitz in Berlin stellt neben Musikanlagen, Autoradios und Handys auch hochwertige Haushaltsgeräte her. Bei den Staubsaugern bietet das Unternehmen unterschiedliche Modelle zum Kauf an, es sind Geräte mit und ohne Beutel zu erhalten, Akkusauger und Handstaubsauger sind ebenso vertreten.

Ganz egal, auf welches Gerät die Wahl fällt, alle Staubsauger von AEG kommen mit einem futuristischen Design daher.

In einer modernen Wohnung lassen sich die Modelle also gelungen integrieren. Des Weiteren kann auch die Bedienung überzeugen. Dank großer Räder und optimierter Düsen gelingt die Reinigung besonders komfortabel und einfach.

Hier geht es zu den besten AEG Staubsaugern​


Rowenta – ansprechende Staubsauger in hoher Qualität

Das Unternehmen Rowenta stammt aus dem deutschen Erbach und ist seit dem Jahr 1909 am Markt vertreten. Der Hersteller konzentriert sich auf die Fertigung von ansprechenden Haushaltsgeräten, die den Alltag der Kunden erleichtern sollen.

Das Angebot umfasst neben Bügeleisen auch Kaffeemaschinen und Luftbefeuchter. Im Bereich der Staubsauger bietet Rowenta unterschiedliche Geräte an, es sind Industriestaubsauger, Modelle mit und ohne Beutel und Akkusauger zu erhalten.

Ein jedes Staubsaugermodell von Rowenta überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung, die Industriesauger kommen sogar mit einem Gehäuse aus Metall daher, sodass eine lange Haltbarkeit gegeben ist.

Auch die Saugleistung kann überzeugen, dank einer durchdachten Konstruktion und kraftvoller Motoren werden hier leistungsstarke Geräte verkauft.

Hier geht es zu den besten Rowenta Staubsaugern​


Philips – eine enorme Produktvielfalt

Der Elektrohersteller Philips kommt aus den Niederlanden und besteht seit dem Jahr 1891. Seit dieser langen Zeit werden die unterschiedlichsten Elektrogeräte hergestellt, unter anderem Radios, Plattenspieler und Rasierer.

In der heutigen Zeit beschäftigt Philips rund 110000 Personen, sodass es sich hierbei um einen der größten Elektrokonzerne weltweit handelt.

Philips ist auch im Bereich der Staubsauger vertreten, hier sind Handmodelle, Saugroboter, Wischsauger und klassische Beutelsauger zu erhalten. Die Besonderheit ist dabei jeweils die Allergikerfreundlichkeit.

Dank hochwertiger Filter erreicht Philips eine besonders reine Abluft. Des Weiteren ist auch das Design der Geräte sehr gelungen, alle Modelle wirken modern und ansehnlich.


Sebo – Staubsauger aus Deutschland

Das Unternehmen Sebo spezialisierte sich vollends auf die Herstellung von Staubsaugern. Hier bietet der im Jahr 1978 gegründete Hersteller sowohl Modelle für private als auch für gewerbliche Einsätze an.

Die Sauger für den privaten Gebrauch sind in unterschiedlichen Ausführungen zu erhalten, der Käufer kann sich zwischen herkömmlichen Beutelmodellen und Teppich- sowie Bürstsaugern entscheiden.

Das jeweilige Gerät ist dabei exakt für das bestimmte Einsatzgebiet abgestimmt, sodass ein perfektes Reinigungsergebnis ermöglicht wird.


Dirt Devil – sagt dem Schmutz den Kampf an

Dirt Devil, der Name des amerikanischen Unternehmens ist Programm. Der Hersteller bietet seit vielen Jahrzehnten unterschiedliche Staubsauger zum Kauf an, die allesamt mit besten Reinigungseigenschaften daherkommen.

Neben klassischen Modellen und Wischsaugern sind seit einigen Jahren auch Staubsaugroboter im Sortiment vertreten. Diese überzeugen den Nutzer mit einer optimierten Technik und einem perfekten Reinigungsergebnis.

Als Besonderheit sind von Dirt Devil auch Dampfsauger für eine besonders gründliche Bodenreinigung sowie Fenstersauger zu erhalten.

Hier geht es zu den besten Dirt Devil Staubsaugern​


Fazit

Der Staubsauger sollte in keinem Haushalt fehlen. Wer ein funktionales und hochwertiges Modell erhalten möchte, der sollte vor dem Kauf auf die wichtigsten Punkte achten, dieser Staubsauger Test hilft Ihnen dabei hoffentlich.

Auch gibt es für zahlreiche Einsatzgebiete unterschiedliche Geräte, sodass ein jeder das ideale Produkt finden kann.

Wird dann noch zu einem Markenprodukt gegriffen, so werden eine hohe Funktionalität und eine gelungene Qualität garantiert.

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